Robert Metzkes
Robert Metzkes wurde 1954 in Pirna geboren. Nach seinem Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden lebt und arbeitet er seit 1977 als freischaffender Bildhauer in Berlin. Bereits 1981 zeigte er seine erste Einzelausstellung in der Galerie Sophienstraße in Berlin (Ost); seither ist sein Werk in zahllosen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland vertreten und mit mehreren renommierten Bildhauerpreisen ausgezeichnet worden.
Angeregt durch seine Schwester, die Keramikerin Verena Hann, widmet sich Metzkes seit 1985 intensiv der farbig engobierten Terrakotta-Plastik. Seine Arbeiten stehen dabei in einer großen Traditionslinie, die bis zur italienischen Renaissance zurückreicht, ohne sich der Gegenwart zu entziehen. Vielmehr entsteht aus dem bewussten Dialog von Überlieferung und zeitgenössischer Formensprache eine eigenständige, unverwechselbare Position.
Im Zentrum seines plastischen Denkens steht die Spannung zwischen Kunstgestalt und Natur, zwischen Abbild und Abstraktion. Metzkes sucht nicht die bloße Darstellung, sondern eine Verdichtung des Gesehenen – eine poetische Form, in der Figuratives und Abstraktes ineinander übergehen. Neben seinen keramischen Arbeiten hat er ein umfangreiches Œuvre in Bronze geschaffen, das diese Haltung konsequent weiterführt.
Die lyrische Abstraktion seiner Plastiken macht das Werk Robert Metzkes’ zu einer einzigartigen Erscheinung innerhalb der aktuellen deutschen Bildhauerei. In Anlehnung an ein altes Gleichnis – wer Augen hat zu sehen – sind seine Arbeiten Einladungen zur kontemplativen Betrachtung und zum Sich-Gefangennehmen-Lassen durch Form, Farbe und Rhythmus.
Die Galerie Gräfe Art.concept in Berlin präsentiert aktuell ausgewählte Arbeiten von Robert Metzkes in einer Kabinett-Ausstellung.
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