Joanna Skurska

Joanna Skurskas (*1972) Skulpturen - sich filigran ausweitende traumtänzerische Gebilde aus Kupferdrähten oder einer schillernden Kombination aus Telefonkabeln - können eine Metapher für das Unsichtbare im "Gewand" des Sichtbaren sein. Sie reduziert Objekte auf ein Minimum an Form - um ihnen damit ein Maximum an Möglichkeiten zu entlocken.


Als Künstlerin der Galerie zeigen wir auf der art KARLSRUHE 2026 eine Auswahl ihrer bezaubenden schattenwerfenden Objekte.
Sie finden uns vom 05.–08.02.2026, Halle 2, Stand H10.

Joanna Skurska wurde 1972 in Danzig geboren und studierte von 1994 bis 1999 Malerei und Textilkunst an der dortigen Akademie der Schönen Künste in Danzig bei Prof. Hugon Lasecki. Das Studium schloss sie 1999 mit einem Diplom ab.
Joanna Skurska lebt und arbeitet in Fulda.

Die Zeit des Studiums nutzte sie, um verschiedene Materialien und Techniken auszuprobieren. In den reduzierten Skulpturen und Gemälden hat sie ihre Richtung gefunden.

Die Objekte von Joanna Skurska faszinieren durch ihre stille Kraft und ihren hohen Wiedererkennungswert. Aus einem starren Material wie Kupfer- oder Silberdraht entstehen überraschend zarte, filigrane Formen, die zugleich eigenständig und präsent wirken. Die transparenten, meist weiblichen Büsten bewegen sich in einem Spannungsfeld zwischen Schutz und Enge, zwischen Umhüllen und Offenlegen – körperlos und doch sehr körperhaft.

Auch in ihrer Malerei zeigt sich diese feine Sensibilität. Von der Natur inspirierte Pflanzenformen scheinen frei im Raum zu schweben, losgelöst von Zeit und Zyklus. Linien wachsen, verzweigen sich, lösen sich auf und hinterlassen eine stille, poetische Bewegung, die lange nachwirkt